Ball der Frühstücksdirektoren
Berlins charmantestes Netzwerk-Event — Politik, Pointen und Parkett. Seit 2025 für den guten Zweck.
Berlins charmantestes Netzwerk-Event — Politik, Pointen und Parkett. Seit 2025 für den guten Zweck.
Angefangen hat alles mit einer Handvoll Public-Affairs-Direktoren, die sich nach der Jahrtausendwende zum Frühstück trafen. Feiern konnten sie noch besser als frühstücken.
Aus den Frühstücken wurden Mottopartys mit Titeln wie „Papa, ich bin Lobbyist" und „Deutschland braucht mehr Frühstück" — und schließlich ein Ball, den es nun seit über einem Jahrzehnt gibt. Berüchtigt für Tischtelefone, Selbstironie und eine Gästeliste, die kein Algorithmus zusammenstellen könnte: Politik, Medien, Diplomatie, Wirtschaft und Kultur an einem Abend, jenseits der Tagesordnung.
Es ist der eine Abend im Jahr, an dem sich Menschen nicht über den Schreibtisch, sondern auf der Tanzfläche begegnen — und dort, so die Erfahrung, redet es sich ehrlicher.
„Wir nehmen uns nicht zu ernst. Das, was wir tun, durchaus."
Schauplatz ist erneut das Café Keese in der Berliner Bismarckstraße — mit seinen 135 Tischtelefonen und der großen Tanzfläche eine der letzten echten Ballbühnen der Stadt.
Wo man am Tisch sitzt und trotzdem jeden im Saal erreicht: Das Tischtelefon ist kein Gag, sondern die charmanteste Netzwerk-Technologie, die Berlin je hatte. Genau der richtige Rahmen für einen Abend, an dem Begegnung das Programm ist.
Seit 2025 ist der Ball ein Charity-Event. 100 % der Spendenerlöse fließen an die Aktion Zweitzeugen e.V.
Der Verein sorgt dafür, dass die Geschichten von Holocaust-Überlebenden weitergetragen werden. Er hält die Erinnerungskultur lebendig und macht junge Menschen widerstandsfähig gegen Antisemitismus und Ausgrenzung. Erinnerung überlebt nur, wenn Menschen sie weitertragen — wer bei uns tanzt, tut also beides: feiern und Haltung zeigen.
Der Eintritt ist frei — die Spende bleibt freiwillig, empfohlen sind 25 €. Denn je mehr Menschen kommen, desto mehr kommt zusammen. Wer eine eigene Runde mitbringen möchte, reserviert einen Tisch: fünf, sechs oder zehn Plätze.
Unternehmen und Medienhäuser, die den Abend als Partner oder Tischpate tragen möchten, sind herzlich willkommen — eine kurze Nachricht genügt: LMH@LMH.de.